Staudenknöterich

Drei verschiedene Staudenknöterich-Arten gibt es in Österreich: Der häufigste ist der Japan-Knöterich. Der Sachalin Staudenknöterich hat im Grunde herzförmige Blätter. Der Böhmische oder Bastard-Staudenknöterich ist eine Kreuzung der beiden. Alle drei sehen hübsch aus, sind Bienenmagnete – und durch ihre rasche Ausbreitung invasiv!

Steckbrief Staudenknöterich

  • Lateinischer Name: Fallopia japonica (Japan), Fallopia sachalinensis (Sachalin), Fallopia x bohemica (
  • Andere Namen: Japanischer Rhabarber oder Buchweizen
  • Herkunft: Ostasien (Japan, China, Korea)
  • Größe: kann bis zu 4 m hoch werden
  • Blüte: Juli bis September
  • Verbreitung: Rhizome und Sprossteile
  • Allergene: keine Allergieauslöser bekannt

Welche Schäden verursacht der Staudenknöterich?

Der invasive Neophyt breitet sich sehr gerne an offenen Flächen entlang von Fließgewässern aus. Der Staudenknöterich wird dort leicht unterspült und bei Hochwasser fortgerissen. So kann er sich noch weiter verbreiten. Außerdem bietet er keinerlei Uferschutz. 

Doch nicht nur im Uferbereich fühlt sich der wuchsfreudige Neophyt wohl. Als Pionierpflanze breitet er sich besonders hier aus:

  • an Strassenböschungen
  • entlang von Bahnanlagen
  • an Schuttplätzen
  • in Parkanlagen
  • auf Spielplätzen
  • anderen brach liegenden, ruderalen Flächen 

Durch sein rasantes Wachstum und sein dichtes Blätterdach verdrängt der Eindringling die heimische Flora. Und damit zum Teil auch Futterpflanzen heimischer Insekten. Dadurch gefährdet der Staudenknöterich die  Artenvielfalt. 

Staudenknöterich im Nationalpark

An Uferböschungen breitet sich der invasive Staudenknöterich rasch aus und erhöht die Erosionsgefahr. micromacro findet invasive Neophyten wie den Staudenknöterich mit künstlicher Intelligenz. Und schonen damit die Uferbereiche.

Schäden und Kosten vermeiden

Der rasche Wuchs des Staudenknöterichs verursacht enorme Instandhaltungskosten für Gemeinden, Straßenerhalter, Wald- und Parkbesitzer … Die kräftigen Triebe des Japanischen Staudenknöterichs können darüber hinaus Mauern und Wege beschädigen.

Kosten und Arbeit können gespart werden, wenn Neophyten rechtzeitig bekämpft werden. Dazu müssen diese zuerst gefunden werden. Mit dem micromacro Neophyten-Monitoring werden noch kleine Bestände zuverlässig entdeckt.

Staudenknöterich bekämpfen

Mit künstlicher Intelligenz findet micromacro die invasiven Neophyten wie den Staudenknöterich. In Groß-Enzersdorf zum Beispiel, breitet er sich entlang der Stadtmauer aus. 

„Im Bereich rund um die historische Stadtmauer von Groß-Enzersdorf hat sich in der Vergangenheit an einigen Stellen der Staudenknöterich angesiedelt. Diese invasive Pflanze dauerhaft zu entfernen und damit die Stadtmauer zu schützen, hat einen sehr hohen Instandhaltungsaufwand mit sich gebracht. Für einen Bruchteil dieser Kosten können wir mit dem Monitoring System von micromacro ab sofort die Verbreitung dieser Pflanze in der gesamten Stadt beobachten. So können unsere Bauhofmitarbeiter die invasiven Pflanzen systematisch bekämpfen und hohe Instandhaltungs- bzw. Reparaturkosten verursacht durch invasive Pflanzen bleiben aus.” 

Monika Obereigner-Sivec

Bürgermeisterin, Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf

Vermeiden Sie Kosten für die Instandhaltung

Der Staudenknöterich lässt sich schwer bekämpfen. Mit Neophyten Monitoring entdecken Sie noch kleine Bestände, bevor diese sich ausbreiten können. Unsere Künstliche Intelligenz übernimmt das Monitoring für Sie.

Reden wir über kostengünstiges Neophyten-Monitoring:

telefonisch: +43 (0)664 344 58 26
per E-Mail: pec@micromacro.at

Wie kommt der Japanische Staudenknöterich nach Europa?

Den Weg nach Europa fand der Japanische Staudenknöterich als Zierpflanze in den Englischen Gärten. Die schnell wachsende Pflanze mit den hübschen weißen Blüten eignete sich perfekt als Sichtschutz. Imker freuten sich über die vielen summenden Besucher und setzten den Einwanderer als Futterpflanze. 

Staudenknöterich im Auwald

Im Auwald findet der Staudenknöterich perfekte Bedingungen. Jedes Hochwasser trägt dazu bei, dass sich der invasive Neophyt schnell weiter verbreiten kann.

Staudenknöterich bekämpfen

Die Rhizome des aggressiven Eindringlings breiten sich unterirdisch und bis zu 2 m tief aus. Auch das kleinste Rhizomen-Stückchen kann wieder austreiben. Deshalb ist die Bekämpfung des Staudenknöterichs sehr schwierig und vor allem sehr zeitaufwändig:

  • Noch kleine Bestände können durch Ausreissen der Pflanzen entfernt werden. Wichtig ist, dass jedes Pflänzchen gefunden wird. 
  • Regelmäßige Mahd verhindert, dass sich Blätter bilden. Nachdem der Staudenknöterich sehr rasch wächst, muss diese allerdings in kurzen Abständen und über einige Jahr wiederholt werden. So wird die Pflanze erst geschwächt und stirbt mit der Zeit ab. 
  • Wo es möglich ist, können Schafe, Ziegen oder Rinder die “Mahd” übernehmen. Während Schafe die Blätter bevorzugen, fressen Ziegen lieber die Stängel. Die Tiere bevorzugen die jungen Triebe. Die Ausbreitung kann durch Beweidung vor allem eingedämmt werden. 
  • Das Setzen von konkurrenzfähigen Pflanzen wie Gräser, Weiden oder Erlen ist vor allem in Kombination mit der Mahd erfolgsversprechend. 
  • Das Ausgraben der Rhizome sollte möglichst tief erfolgen. 
  • Beim Entsorgen der Rhizome und des Schnittgutes ist darauf zu achten, dass diese sich nicht weiter verbreiten können. 

Durch regelmäßige Kontrollen von brachliegenden Flächen kann die Ansiedlung von invasiven Neophyten vermieden werden. Die Künstliche Intelligenz von micromacro vereinfacht die Beobachtung entsprechender Abschnitte. 

Sagen Sie dem Staudenknöterich den Kampf an!

Als Gemeinde, Straßen- oder Schienenerhalter, Nationalpark … können Sie mit dem rechtzeitigen Monitoring des Staudenknöterichs Kosten sparen und die Artenvielfalt erhalten.

Fragen Sie uns, wie Sie den Kampf gewinnen:

telefonisch: +43 (0)664 344 58 26
per E-Mail: pec@micromacro.at

Staudenknöterich im Garten

Mittlerweile wird der Japanische Staudenknöterich nicht mehr in Gärtnereien angeboten. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie davon absehen, diesen dennoch in Ihren Garten zu setzen. 

Sollte der invasive Neophyt einen Weg in Ihren Garten gefunden haben, reissen Sie schon die kleinen Pflanzen konsequent aus. So können Sie sich gar nicht erst ausbreiten. Bitte entsorgen Sie alle Pflanzenteile über den Restmüll. In der Biotonne könnten die Rhizome überleben und so anderswo weiterleben. Alternativ können Sie damit eine Pflanzenjauche ansetzen. Diese hilft bei der Bekämpfung von Krautfäule, Mehltau und anderen Schädlingen Ihrer Gemüsepflanzen.