Götterbaum

Der Götterbaum ist durch seine ungewöhnlichen Blätter ein echter Hingucker. Außerdem kommt er gut mit Trockenheit zurecht und wäre der ideale Baum für die Stadt oder trockene Regionen in Österreich. Wenn er sich nicht unkontrolliert verbreiten würde.

Steckbrief Götterbaum

  • Lateinischer Name: Ailanthus altissima
  • Andere Namen: Bitteresche, Himmelsbaum, Stinkesche
  • Herkunft: China
  • Größe: kann bis zu 30 m hoch werden, wächst oft als Busch
  • Blüte: Juni / Juli
  • Verbreitung: Wurzelausläufer und große Mengen an Flugsamen
  • Allergene: Der Saft des Baumes ist hautreizend und kann evtl. Allergien auslösen.

Welche Schäden verursacht der Götterbaum?

In der Natur verdrängt die schnell wachsende Bitteresche einheimische Pflanzen und damit zahlreiche Insekten.

Der Kontakt mit Rinde und Blättern sowie der Blütenstaub des invasiven Neophyten kann beim Menschen Allergien auslösen.

Die Samen der zahlreichen Blüten treiben überall aus: an Straßen, Schienen, Autobahnen, auf Gehwegen und sogar aus Kanaldeckeln wachsen sie. Vom Platzbedarf und die Sichteinschränkung eines großen Götterbaumes abgesehen, können die Wurzeln großen Schaden auf den Verkehrswegen anrichten.

micromacro Monitoring Götterbaum

Die aggressiven Wurzeln des Götterbaumes zerstören Wege und Straßen. micromacro findet invasive Neophyten mit künstlicher Intelligenz. Bevor diese Schäden verursachen. 

Schäden und Kosten vermeiden

Die Schäden, die invasive Neophyten wie der Götterbaum verursachen, sind enorm. Ob Verkehrswege, Schienen, Fundamente oder Fußwege – die Kosten für die Reparatur sind hoch. Kosten und Arbeit können gespart werden, wenn die Neophyten rechtzeitig bekämpft werden. Dazu müssen diese zuerst gefunden werden. Neophyten-Monitoring mit der Künstlichen Intelligenz von micromacro findet die invasiven Pflanzen in jeder Größe.

Neophyten Monitoring mit Künstlicher Intelligenz

Götterbaum im Feld

Die künstliche Intelligenz von micromacro findet den Götterbaum im dichtesten Grün. 

neophytes monitoring with AI

Verdrängung heimischer Vielfalt

Die invasive Bitteresche wächst schneller als die heimische Vegetation, die sie dadurch verdrängt. 

neophytes monitoring with AI

Gefahr für die Verkehrssicherheit

Der anspruchslose Neophyt breitet sich überall aus. Durch sein schnelles Wachstum verdeckt er bald wichtige Informationen. 

Götterbaum an Häuserfront

Hohe Kosten durch fundamentale Schäden

Die großen und aggressiven Wurzeln zerstören Verkehrswege und können bei Häusern große Schäden anrichten. 

„Flächengemeinden wie Groß-Enzersdorf mit einem Straßennetz von über 100km, können es sich im Schnitt nur alle 40 Jahre leisten die Straßen und Wege zu erneuern. Invasive Pflanzen, wie der Götterbaum, durchbrechen, wie hier in der Autokinostraße, innerhalb weniger Jahre jedoch das Straßenfundament. Solche Schäden zwingen uns vom Mehrjahresplan abzuweichen und zusätzliches Geld der Gemeinde auszugeben, um diese Schäden zu beseitigen. Mit einem entsprechend frühzeitigen Eingreifen gegen die invasiven Pflanzenarten können Schäden und Kosten verringert werden. Das systematische Monitoring der micromacro GmbH bietet dieses System der frühzeitigen Erkennung neuer invasiver Pflanzenbestände und ermöglicht uns teuren Instandhaltungskosten künftig vorzubeugen.”

Gottfried Rotter

Stadtrat für Straßenbau, Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf

Vermeiden Sie Schäden durch den Götterbaum

Der invasive Neophyt lässt sich schwer bekämpfen. Je kleiner die Austriebe der Bitteresche sind, umso einfacher ist die Entfernung. Mit Neophyten Monitoring entdecken Sie die Bäume bevor sie blühen bzw. finden Sie bereits junge Sämlinge. Unsere Künstliche Intelligenz übernimmt das Monitoring für Sie.   

Reden wir über kostengünstiges Neophyten-Monitoring:

telefonisch: +43 (0)664 344 58 26
per E-Mail: pec@micromacro.at

Wie kommt die Bitteresche nach Europa?

Bereits im 18. Jahrhundert importieren die Engländer den Götterbaum von China. Um mit dem exotischen Baum Abwechslung in die englischen Parkanlagen zu bringen. 1860 zierten die schönen Bäume die Wiener Ringstraße.

Auch die Seidenproduktion sollte der exotische Baum in Europa ermöglichen. Die Seidenraupen des Götterbaum-Spinners ernähren sich von den Blättern. Deren Kokons können zu Seide verarbeitet werden. Damit wollte man sich zu Zeiten von Maria Theresia bei der Seidenproduktion von China unabhängig machen. Doch der Stoff, der aus den Raupen des Götterbaum-Spinners gewonnen wurde, war sehr grob. Deshalb wurde die Produktion bald wieder eingestellt. Die chinesische Seide stammt von Raupen, die vor allem die Blätter des Maulbeerbaumes fressen. Und offensichtlich die angenehmere Seide produzieren.

Warum ist der Götterbaum invasiv?

Der beliebte Stadt- und Parkbaum war in vielen Ländern ein beliebter Forst- und Zierbaum. Sein rasches Wachstum sorgte für schnelle Begrünung. Und nachdem der Himmelsbaum gut mit Trockenheit und schlechter Luft zurecht kommt, galt er bald als der ideale Stadtbaum. Seine enormer Ausbreitungsdrang wurde erst später bemerkt.

Der anspruchslose Götterbaum kann sich leicht an unwirtlichen Stellen ausbreiten. Außerdem hat er einen Vorteil gegenüber den einheimischen Pflanzen: Er wächst viel rascher. Dadurch nimmt er den regionalen Bäumen und Pflanzen das notwendige Licht und die Nährstoffe. Eine Verdrängung der heimischen Vielfalt ist die Folge. 

Götterbaum in der Stadt

Der Götterbaum ist anpassungsfähig und anspruchslos. Außerdem wachst er sehr schnell. Nicht nur in der Stadt richtet er damit schon bald Schäden an.

Wie kann man die Bitteresche bekämpfen?

Die Wurzeln des Götterbaumes sind weit verbreitet und sehr widerstandsfähig. Auch wenn der Baum gefällt wird, treibt er einfach wieder aus. Im Nationalpark Donau-Auen hat die Ringelung der Bäume teilweise Erfolge gezeigt. Zusätzlich kann durch die Entfernung der Blütenstände die Ausbreitung über Samen verhindert werden. Alternativ werden chemische Substanzen eingesetzt, sofern diese den gesetzlichen Regelungen entsprechen.

Sagen Sie dem Götterbaum den Kampf an!

Als Gemeinde, Straßen- oder Schienenerhalter, Nationalpark … können Sie mit dem rechtzeitigen Monitoring der Bitteresche Kosten sparen, die Gesundheit der Menschen in Ihrer Region schützen und die Artenvielfalt erhalten.

Fragen Sie uns, wie Sie den Kampf gewinnen:

telefonisch: +43 (0)664 344 58 26
per E-Mail: pec@micromacro.at

Götterbaum oder Essigbaum im Garten

Leider haben Gärtnereien und Baumschulen noch immer invasive Pflanzen im Angebot. Unter anderem den Götterbaum oder den etwas kleineren Essigbaum. Dennoch sollten Sie von der Pflanzung eines Himmelsbaumes in Ihrem Garten absehen:

  • Der Götterbaum riecht unangenehm.
  • Samen und Rinde sind giftig. Der Saft des Baumes kann zu Hautreizungen führen. Durch den Bitterstoff Quassin kann es zu Lähmungserscheinungen bei Säugetieren kommen.
  • Die Blüte der Stinkesche stinkt! Auch das Entfernen unerwünschter Ableger wird durch unangenehmen Geruch noch mühsamer.
  • Der Götterbaum und der Essigbaum verbreiten sich durch unzählige Ableger im ganzen Garten.
  • Leisten Sie einen einfachen Beitrag zum Umwelt- und Artenschutz. Setzen Sie keine invasiven Pflanzen in Ihren Garten. Denn diese bleiben nicht nur da, wo sie wachsen dürfen.

Es gibt viele schöne Alternativen für den Götterbaum oder Essigbaum, die gut in den Garten passen. Und viel weniger Arbeit machen. Ob Vogelbeere, Spitzahorn oder Mehlbeere – es gibt viele heimische Gehölze, die hübsch aussehen und Ihnen Insekten und Vögel in den Garten bringen.